Dezember – Der Monat des Innehaltens und der Entscheidungen
Der Dezember ist für mich mehr als nur der letzte Monat des Jahres. Es ist eine Zeit der Besinnung, des Rückblicks und auch der leisen, aber tiefgehenden Auseinandersetzung mit dem, was war und was noch kommen wird. Der Winter legt sich über die Felder, die Stille legt sich wie ein sanfter Mantel über alles. In diesen Tagen wird es ruhiger, auch in meinem Kopf. Und genau das ist es, was mir ermöglicht, einen klaren Blick auf mich selbst zu werfen.
Ein Monat des Nachdenkens
Wenn ich von meinem Fenster aus nach draußen schaue, sehe ich auf meinem Hof, die der Frost gezeichnet hat. Doch auch das ist ein Spiegelbild meines Inneren – vieles ist jetzt nicht mehr so lebendig wie noch vor einigen Monaten, – es ist ruhig. Der Dezember lässt mich zur Ruhe kommen und nachdenken. Vieles, was in diesem Jahr geschehen ist, ist an mir vorbeigezogen – sowohl die schönen Momente als auch die schweren. Aber es gibt einen Moment, in dem man anhalten muss, um wirklich hinzusehen: Was hat das alles mit mir gemacht? Was hat mich verändert? Und was möchte ich im nächsten Jahr anders machen?
Auseinandersetzung mit mir selbst – Eine schwierige Reise
Ich muss ehrlich sagen, dass die letzten Tage nicht einfach für mich waren. Ich habe viel über mich selbst nachgedacht, über meine Wünsche, meine Ängste und vor allem über die Fragen, die ich mir immer wieder stelle: Was ist richtig? Was ist falsch? Was macht mich glücklich?
Die Entscheidung, mich intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen, war keine leichte. Ich habe das Gefühl, dass ich mich immer wieder selbst herausfordern muss, um voranzukommen. Aber es ist nicht immer einfach, das zu tun, was mein Herz mir sagt, vor allem, wenn der Kopf so viel zu sagen hat. Der innere Dialog zwischen Wunsch und Vernunft, zwischen Freude und Angst, ist oft laut und chaotisch. Doch irgendwann habe ich gespürt, dass ich mich nicht mehr von den Ängsten und Zweifeln lenken lassen möchte. Es gibt eine Entscheidung, die nur ich treffen kann.
Die Entscheidung – Ein Schritt in die Freiheit
Die Entscheidung, die ich getroffen habe, fühlt sich an wie das Abstreifen einer engen Jacke, die mich immer wieder einschnürte. Plötzlich kann ich wieder tief durchatmen, fühle mich frei. Diese Freiheit war nicht einfach zu gewinnen, sie hat mich einiges an Energie gekostet und auch viele schlaflose Nächte. Doch ich weiß jetzt, dass es die richtige Entscheidung war.
Es ging nicht darum, was andere Menschen von mir erwarten, sondern darum, was ich wirklich möchte, was mich glücklich macht und was meinen inneren Frieden bewahrt. In der Vergangenheit habe ich oft Entscheidungen getroffen, die auch andere miteinbezogen haben, weil ich es nicht ertragen konnte, dass jemand leiden könnte. Aber jetzt weiß ich: Manchmal muss ich zuerst an mich selbst denken, um auch für andere wirklich da sein zu können.
Die Unterstützung toller Menschen
In dieser intensiven Zeit der Entscheidung habe ich auch großartige Menschen an meiner Seite gehabt – besonders meine Freunde, die mich bestärkt und ermutigt haben, meinem Herzen zu folgen. Sie haben mir immer wieder gezeigt, dass es okay ist, für sich selbst einzustehen und zu handeln, um in Frieden mit sich selbst zu leben. Ihre Unterstützung hat mir den Mut gegeben, den nächsten Schritt zu gehen und mich auf das zu konzentrieren, was mich wirklich erfüllt.
Neue Ideen und Perspektiven
In dieser Phase der Selbstfindung und Entscheidung hat sich auch in beruflicher Hinsicht einiges getan. Es haben sich neue Geschäftsideen entwickelt, Partnerschaften wurden geboren und Möglichkeiten geschaffen, die mir am Herzen liegen. Die Arbeit mit meinen Schafen und Lämmern ist nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine Grundlage, die ich weiter ausbauen möchte. Die Ideen, die ich im Kopf habe, und die Partner, die sich gefunden haben, geben mir neue Perspektiven. Diese neuen Wege möchte ich nun weiter forcieren – denn meine Familie und die Schafe, die mir so wichtig sind, verdienen es, dass ich ihnen meine volle Aufmerksamkeit schenke und diese Projekte mit Liebe und Hingabe vorantreibe.
Der Weg zur inneren Ruhe
Diese Entscheidung, auf mich selbst zu hören und mein eigenes Wohl über das Wohl anderer zu stellen, fühlt sich befreiend an. Ich kann wieder klar denken, ohne das ständige Wirrwarr von Gedanken, die mich hin und her werfen. Diese Ruhe, diese Klarheit – sie ist wie eine kleine Oase in meinem Inneren, in der ich mich wirklich finden kann. Ich habe das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dass sich etwas in mir verändert hat. Und dieser Wandel fühlt sich gut an.
Frieden im Herzen – Was wirklich zählt
Es gibt Dinge im Leben, die man nicht ändern kann. Man kann das System nicht verändern, aber ich habe gelernt, dass ich mich selbst verändern kann. Und das ist vielleicht das wichtigste Werkzeug, das ich je besessen habe. Zu wissen, dass ich die Kontrolle über meine eigenen Entscheidungen habe, ist eine Kraft, die mich in die Zukunft trägt.
Die Verantwortung, die ich für mein eigenes Leben trage, hat nichts mit Egoismus zu tun. Im Gegenteil: Wenn ich in Frieden mit mir selbst bin, wenn ich in meiner Mitte ruhen kann, dann kann ich mich weiterentwickeln. Ich bin nicht mehr in einem Strudel aus Ängsten und Zweifeln gefangen, sondern gehe jetzt einen klareren, zielgerichteten Weg.
Für das kommende Jahr – Mit Vertrauen nach vorn
Der Dezember ist für mich nicht nur ein Monat des Rückblicks, sondern auch des „Nach vorne schauens“. Ich blicke auf das, was ich verändert habe, und frage mich: Was kommt jetzt? Was werde ich im nächsten Jahr anders machen? Aber die wichtigste Frage ist: Was will ich? Und das weiß ich jetzt, endlich, mit allem, was ich bin: Ich möchte in Frieden mit mir selbst leben, mit Klarheit und einem Herzen voller Zuversicht.
In den kommenden Tagen und Wochen werde ich weiterhin auf mich selbst hören. Ich werde die Ruhe in mir suchen, wenn der Wind draußen wieder wilder weht. Ich werde Entscheidungen treffen, die mir gut tun, Entscheidungen, die mich in eine Richtung lenken, die mich glücklich macht. Und ich werde das genießen – in diesem Dezember und weit darüber hinaus.
Ich freue mich darauf, die besinnliche Adventszeit im Kreise meines Mannes, meiner Kinder und Freunde zu genießen, gemeinsam in Frieden und Wärme, um diese besondere Zeit des Jahres mit Liebe und Dankbarkeit zu füllen. Und ich bin froh, dass ich mich nun wieder mehr auf die Arbeit mit meinen Lämmern und Schafen konzentrieren kann – auf das, was mich tief erfüllt, und alles, was rund um diese Arbeit zu tun hat. Besonders freue ich mich, die neuen Geschäftsideen weiterzuentwickeln und mit den tollen Partnern zusammenzuarbeiten, die mir den Mut und die Unterstützung geben, diesen Weg weiterzugehen.
Eure Gerhild